Feuerhofer Hopfenteufelfest

Der Hopfenteufel ® war am Nachmittag und Abend des 09. Juni in Wirtsgarten und Stodel des Gasthofs „Zum Bartl“ im Sulzbach-Rosenberger Stadtteil Feuerhof los.

Die Siedlergemeinschaft Feuerhof und Feuerhofer Kellerbräu (also wir, heute Uhlenbräu) hatten zum Feuerhofer Hopfenteufelfest geladen.

Neben dem Bierausschank hatten die Mitglieder der Siedlergemeinschaft Feuerhof um den Vorsitzenden Walter Heldrich für Speis und Trank und ein Unterhaltungsprogramm gesorgt. So wurde beispielsweise für die Kleinen in Zusammenarbeit mit dem Reit- und Fahrverein Hahnbach ein Ponyreiten organisiert.

Der Hopfenteufel ®, ein Bier nach Vorbild eines India Pale Ale, wurde nach einem Rezept von Rolf im Brauereigasthof „Drei Kronen“ in Memmelsdorf gebraut.

16,5 % Stammwürze und 66 Bittereinheiten sind die Kenndaten dieses obergärig vergorenen Bieres. Seine fruchtige Note verdankt es nicht nur der obergärigen Hefe, sondern auch der Verwendung eines speziellen Hopfens, dem Cascade. Dadurch wird die Bittere des Bieres ein wenig getarnt.

Im Stodel stand auch ein Speidel Braumeister, mit dem die Herstellung von Bier hautnah miterlebt werden konnte. Unterstützt wurde die praktische Demonstration durch eine Beamerpräsentation, die die einzelnen Schritte der Bierherstellung im Schnelldurchgang zeigte. In einem Vortrag wurde über die Hausbrauer einst und jetzt, hier und dort, über Biersteuer und über die Techniken der Bierherstellung im eigenen Heim informiert. Besonders erstaunt waren die auch aus den Reihen der Lokalpolitik stammenden Zuhörer über den Aufwand, den Vater Staat bei der Überwachung der Haus- und Hobbybrauer zwecks Eintreibung der Biersteuer betreibt.

Ilona (Ärztin für Allgemeinmedizin und Naturheilverfahren, Ernährungsmedizinerin) informierte mit dem Vortrag „Bier in der (gesunden) Ernährung – gestern und heute“ über das Nahrungsmittel Bier. „Wer kein Bier hat, hat nichts zu trinken“, formulierte einst Martin Luther. Seinerzeit war Bier neben Wein das einzige hygienisch einwandfreie Getränk. „Heute back ich, morgen brau ich“ weist darauf hin, dass zu Olims Zeiten das Brauen von Bier am Besten denen gelang, die auch Brot buken, da die dabei entstandenen Hefen recht zügig das danach gebraute Bier vergoren (Backhefe ist nichts anderes, als obergärige Brauhefe).

Leider reichten die Vorräte nicht, schon früh am Abend war der Hopfenteufel ausgetrunken.

Umso erfreulicher die Bilanz, aus dem Verkauf des Bieres konnte die Siedlergemeinschaft Feuerhof 250 Euronen als Spende an den „Familientreff Sulzbach-Rosenberg“ übergeben, ein Betrag in gleicher Höhe kommt der Arbeit der Siedlergemeinschaft Feuerhof selbst zu Gute.

2008 gab es kein Feuerhofer Hopfenteufelfest, da die Siedlergemeinschaft Feuerhof vollauf mit den Vorbereitungen der Feierlichkeiten zu ihrem 70-jährigen Jubiläum vom 11. bis 13. Juli ausgelastet war.

Bei diesen Festlichkeiten hatte der Hopfenteufel seinen zweiten Auftritt im Stadtteil Feuerhof.

Na, denn

Rolf


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